Im Rahmen ihrer Fraktionsarbeit hatte sich die Bad Nauheimer CDU-Stadtverordnetenfraktion vor kurzem einen Eindruck über das Erscheinungsbild der Kur- und Gesundheitsstadt gemacht. Dabei wurde im Bereich der Kernstadt festgestellt, dass die Wände an der Bahnunterführung Eleonorenring / Frankfurter Straße aufgrund von Schmierereien seit einiger Zeit alles andere als einladend wirken und ein schlechtes Bild für die Besucher und Bewohner der Stadt abgeben.

Ferner wurde seitens der Fraktionsmitglieder beanstandet, dass, insbesondere bei schönem Wetter und an Wochenenden, übermäßig lauter Motorradlärm im Bereich der Innenstadt und der Kur- und Klinikanlagen festzustellen ist, welche dem Ruhebedürfnis der Patienten und Gäste widerspricht. „Hier sollten aus Sicht der Union regelmäßige Lärmmessungen und Kontrollen der genutzten Fahrzeuge durchgeführt werden.“, so Fraktionsvorsitzender Manfred Jordis.
Daraus resultierend hat die CDU-Fraktion zwei Anträge erstellt und eingebracht mit dem Ziel, die Schmierereien zu beseitigen sowie den Motorradlärm nachhaltig zu reduzieren. Diese wurden nun in der Stadtverordnetenversammlung am 6. Dezember 2018 abschließend beraten.
„Dabei zeigt sich die Unionsfraktion erfreut darüber, dass Bürgermeister Klaus Kress die Initiative zur Reinigung und ggf. einer Bemalung der Wand durch Schulkinder an der Bahnüberführung Eleonorenring / Frankfurter Straße unterstützt, sowie die Stadtverordnetenversammlung den zugehörigen Antrag einstimmig beschlossen hat.“, so Stadtverordnete Gisela Babitz-Koch.
Noch besser ist das Ergebnis bzgl. der Reduzierung des Motorradlärms. Hier hat Erster Stadtrat und Ordnungsdezernent Peter Krank bereits Kontakt mit der Polizeidienststelle in Friedberg aufgenommen und mit dieser erste Maßnahmen eingeleitet, sodass der zugehörige Antrag als erledigt betrachtet werden kann.
„Wir freuen uns darüber, dass beide Initiativen wohlwollend aufgenommen wurden sowie in Kürze umgesetzt werden, und danken der Verwaltungsspitze für die tatkräftige Unterstützung.“, so Fraktionsvorsitzender Manfred Jordis abschließend.

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