Die CDU Bad Nauheim und ihr Bürgermeisterkandidat Alexander von Bischoffshausen luden kurzfristig in das Badehaus 3 zu einem Informationsabend zum Thema „Zukunft der Therme – Wie kommen wir schnellstmöglich zu einer Gesundheitstherme mit Jugendstilambiente?“. Im mit etwa 80 Gästen gut gefüllten Saal des Badehauses referierten neben dem Bürgermeisterkandidaten der ehemalige Leiter des Kur- und Servicebetriebes, Frank Müller, der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Sebastian Schmitt und der Architekt und Kernstädter Ortsbeirat Steffen Mörler.

Alexander von Bischoffshausen wies zu Beginn darauf hin, dass für ihn in Sachen Therme die Bürgermeisterwahl eine Richtungsentscheidung für die künftige Stadtentwicklung darstelle. „Es geht jetzt darum, den gefassten Stadtverordnetenbeschluss zu Neubau und Anbindung umzusetzen, anstatt ihn auszusitzen“, so von Bischoffshausen.
Steffen Mörler wies danach auf den untrennbaren Zusammenhang von Tourismus und Gesundheit in Bad Nauheim hin, der somit auch die Symbiose von Sprudelhof und Thermalbad mit sich bringe. Er zeigte die nicht wiederkehrende Chance auf, die sich jetzt in einem kurzen Zeitfenster aus der Gleichzeitigkeit von Sanierung des Sprudelhofes durch das Land und dem Neubau der Therme ergebe. Er beschwor die überregionale und generationenübergreifende Bedeutung eines Thermalbades, einbezogen in das einmalige Jugendstilensemble.
Sebastian Schmitt setzte hieran an und erläuterte die politische Entscheidungslage und klärte fundiert über Gewinnpotentiale und vermeidbare Kostentreiber auf. Unter Hinweis auf energetische Werte anderer Bäder, machte er deutlich, dass die entsprechenden Betriebskosten zu 70% bei der Beheizung der Innen- und Außenbecken entstehen und nur zu einem kleinen Bruchteil in den Therapie- und Wellnessräumen, die in das Badehaus 2 einbezogen würden. Damit sprächen erhöhte Betriebskosten ebensowenig gegen die Anbindung wie die denkmalpflegerischen Vorgaben, die Sebastian Schmitt anhand des Gesprächsprotokolls vom Termin mit dem Präsidenten des Landesamtes für Denkmalpflege vom 13.12.2016 erläuterte.
Frank Müller übernahm dann den Part, die Wichtigkeit eines Alleinstellungsmerkmales für den Themenbetrieb herauszuarbeiten und stellte die hohe Anziehungskraft von Bädern dar, die historische Gebäude einbeziehen. Beispielhaft zeigte er Bilder der Bäder in Bad Elster und Bad Wildbad. Er bekräftigte, dass Bad Nauheim durch die Verbindung von Jugendstil und Gesundheitsangeboten auch gegen ein Spaßbad in Bad Vilbel beste Marktchancen habe.

Im letzten Teil des Informationsabends stellte Alexander von Bischoffshausen die neue Therme in Bad Rothenfelde vor, weil diese mit ihren Baukosten (18,8 Mio €) und der Bauzeit (24 Monate) Orientierungsgrößen für Bad Nauheim abgäben. Anschließend formulierte er die nach seiner Ansicht unabdingbaren Schritte zur neuen Therme. „Jetzt geht es darum, geschlossen das Projekt und unter Einbeziehung von externem Fachwissen und des Netzwerkes von erfolgreichen Bäderstandorten und deren Bürgermeister schleunigst anzugehen“ ist sein Aufruf an alle Verantwortlichen und seine persönliche Leitlinie im Fall seines Wahlsiegs. 

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